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Rehagruppe von Spendensumme überwältigt: 42.528 Euro für das Bienenprojekt


Stolze 42.528 Euro sind für das Bienenprojekt der Integra Rehagruppe gespendet worden. Klient:innen und Mitarbeitende sind überwältigt und dankbar. Das Projekt macht bereits große Fortschritte.

Das Projekt bee-time der Integra Rehagruppe nimmt Fahrt auf. Die ersten fünf Bienenstöcke sind auf dem Gelände im Neuzebachweg angekommen. Für sie stellen die Garten- und Landschaftsbauer der Stiftung Scheuern nun eine geeignete und geschützte Fläche her. Vorübergehend haben die Bienenstöcke einen Platz auf der Wiese gefunden. Ein Bauzaun sorgt dafür, dass niemand den grünen Kisten zu nahekommen kann.

Die Imker-Ausbildung für vier Mitarbeitende beim Verein Bee Together Rhein-Mosel in Koblenz geht nun von der theoretischen in die praktische Phase über. Drei der Bienenstöcke, an denen in den kommenden Monaten alle Handgriffe gelernt und geübt werden, hat die Rehagruppe erworben. Sie werden nach Ernte der Frühtracht im Mai/Juni nach Nassau umziehen. Auch ein Teil der benötigten Imker-Ausrüstung wurde bereits eingekauft. Gemeinsam mit zwei Klient:innen der Rehagruppe fuhren die Mitarbeitenden zum Fachhandel in der Nähe von Aachen, um dort unter anderem Schutzanzüge anzuprobieren.

Möglich ist das alles dank der vielen Spenderinnen und Spender, die das Bienenprojekt so großzügig unterstützt haben. Genau 42.528 Euro sind auf dem Spendenkonto eingegangen. „Die Summe hat uns alle überwältigt. Damit hatten wir nicht gerechnet.““, sagt Sonja Behnke, Teamleitung der Rehagruppe. „Jetzt geht’s mit großen Schritten weiter“, kündigt sie an.

Alles, was Sonja Behnke, Lisa Steeg, Roman Peters und Markus Clos bei Bee Together lernen, setzen sie parallel mit den fünf Stöcken im Neuzebachweg um. „Wir teilen unser Wissen mit den Klient:innen der Rehagruppe“, sagt die Teamleitung. Auch die Vorkenntnisse von Markus Clos helfen. Er hält seit einem Jahr privat Bienen. Sein Mentor hat der Rehagruppe zudem die ersten fünf Bienenstöcke geschenkt und eine Grundausstattung für die Bienenhaltung zu günstigen Konditionen überlassen.

Jetzt zu Frühlingsbeginn entwickelt sich in den Bruträumen der Stöcke das Bienenvolk. Die Königinnen sind seit Wochen mit der Eiablage beschäftigt. Die Bienen, die den Winter überstanden haben, kümmern sich um die Aufzucht des Nachwuchses. In den kommenden Monaten wächst die Zahl der Bienen in jedem Stock auf mehrere Zehntausend an. „Es ist phänomenal“, zeigt sich Markus Clos begeistert.

Die Menschen in der Rehagruppe freuen sich darauf, die Bienenvölker und ihre Entwicklung künftig durchs Jahr zu begleiten. Wenn die Sonne scheint, herrscht schon jetzt reger Betrieb an den Einfluglöchern. In den kommenden Wochen muss darauf geachtet werden, dass die Insekten ausreichend Nahrung haben, denn noch sind Pollen- und Nektarquellen in der Natur rar.

Unterdessen schmiedet das Team weiter Pläne. So will man zum Beispiel eine barrierefreie Schleuderstation anschaffen, die auch für Menschen im Rollstuhl zugänglich ist. Das Besondere: Sie soll mobil sein. „So können wir uns damit auf Märkten in der Region der Öffentlichkeit vorstellen“, erläutert Sonja Behnke den Hintergrund. Der in der Rehagruppe gewonnene Honig soll verkauft werden. So ergeben sich weitere Arbeitsschritte, die den Klient:innen sinnstiftende Tätigkeiten eröffnen, zum Beispiel bei der Etikettierung und Verpackung der Honiggläser.

Klienten und Mitarbeitende sitzen und stehen an Tischen. Einige halten Zettel in den Höhe, auf denen die Spendensumme ablesbar ist.

Klient:innen und Mitarbeitende der Integra Rehagruppe sind überwältigt, wie viel Geld die Spendenaktion für das Bienenprojekt eingebracht hat. Die Summe halten sie auf selbst gestalteten Zetteln in die Höhe.