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Neue Bundeswehrsoldaten begrüßt


Wenn das kein gelungener Übergang ist: Freitags verabschiedete sich die Stiftung Scheuern von den ersten Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die bei ihr zur Unterstützung der Corona-Schnelltests im Einsatz waren, montags drauf konnte sie bereits die „Nachfolgetruppe“ begrüßen.

Kurzer Rückblick: Seit dem 19. Januar erhielt die Stiftung Scheuern im Rahmen der Amtshilfe der Bundesregierung „militärische Verstärkung“ aus Daun. Je nach Zeitpunkt waren 13 bis 16 Bundeswehrsoldaten am Campus in Nassau-Scheuern, aber auch an den anderen Standorten der Stiftung Scheuern vor Ort – und leisteten dort eine ebenso wertvolle wie zuverlässige Arbeit. Sogar als sie nach einer entsprechenden Anweisung des Verteidigungsministeriums bei den Bewohnern keine Tests mehr durchführen durften, waren sie mit großem Engagement bei der Sache, bewiesen viel Flexibilität und waren – egal, ob werktags oder am Wochenende – stets zur Stelle, wenn man sie brauchte. Sie standen den Corona-Testern aus der Stiftung zur Seite, unterstützten den Gesundheitsdienst und das Personalmanagement und pflegten stets einen freundlichen Umgang mit Bewohnern und Mitarbeitenden. „Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, heißt es vonseiten der Stiftung Scheuern. Ein „großer Zapfenstreich“ zur Verabschiedung der uniformierten Helfer war aus den bekannten Gründen leider nicht möglich, doch so ganz ohne Abschiedsgeschenk wollte man sie natürlich nicht gehen lassen: In einer Sonderanfertigung stellte die Kreativwerkstatt 16 Keramikwichtel mit schicken Mützen in Nato-Oliv her. Die Ähnlichkeit mit den Heinzelmännchen ist selbstverständlich kein Zufall, schließlich waren die Soldatinnen und Soldaten aus Daun als „emsige Geister“ überaus geschätzt.

Gleich nach dem Wochenende hießen Wolfgang Grüttner und Sebastian Becker von der für die Koordination der Testungen zuständigen Stabsstelle Planung und Entwicklung dann auch schon im Namen des Vorstands die neuen „Heinzelmännchen“ willkommen: Elf Soldatinnen und Soldaten aus Mayen traten im Rahmen der Amtshilfe ihren Dienst in der Einrichtung an. Nachdem die zu Beginn unerlässlichen Formalitäten erledigt, die wichtigsten Infos übermittelt und das Begrüßungs-Gruppenfoto geschossen war, schulte Magdalena Braun als Leiterin der Stabsstelle Pflegequalitätsmanagement gemeinsam mit einer Ärztin aus der Region die Mayener Soldatinnen und Soldaten in der Durchführung von Corona-Schnelltests. Ihr Einsatz ist zunächst bis zum 8. Mai vorgesehen. „Aber natürlich hoffen wir, dass er danach verlängert wird“, ist aus den Reihen der Stiftung Scheuern zu hören, die sich schon jetzt sehr für die Unterstützung bedankt.