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Langauer Mühle bekommt einen neuen Eingangsbereich


Es geht in großen Schritten voran bei der Neugestaltung des Eingangsbereichs der Langauer Mühle. Nach rund drei Wochen sind die Pflasterarbeiten vor der Hauptwerkstatt der Stiftung Scheuern im Nassauer Mühlbachtal nun fertig gestellt.

Warum die Pflasterarbeiten überhaupt erforderlich waren? „Die Beschäftigten kommen seit einiger Zeit sehr viel häufiger als früher mit Linien- oder Kleinbussen anstatt zu Fuß zur Arbeit“, sagt Jörg Bremser, Fachbereichsleiter Bildung-Arbeit-Teilhabe bei der Stiftung Scheuern. „Damit die Fahrzeuge stets gut halten und ihre Fahrgäste ein- und aussteigen lassen konnten, wurde die Fläche vor dem Haupteingang im Lauf der Jahre immer wieder verändert und an die jeweilige Situation angepasst. Das hatte einen unübersichtlichen Flickenteppich mit vielen kleinen Stolperkanten zur Folge, sodass es vermehrt zu kleinen Unfällen kam.“

Bereits 2017 habe man deshalb gemeinsam mit Architekt Helmut Normann und dem Werkstattrat Pläne für eine barrierefreie Neugestaltung des Eingangsbereichs entwickelt – Pläne, die nun in die Tat umgesetzt wurden. Und weiterhin werden: Denn neben der stolperfreien Pflasterfläche, die über die Barrierefreiheit hinaus auch mehr Bewegungsspielraum bietet, werden noch zwei Lichtmasten sowie zwei Wartehäuschen installiert, die den Beschäftigten der Werkstatt für behinderte Menschen Schutz vor Regen, Wind und sengender Sonne bieten.

Und das ist noch längst nicht alles: Die bisherige Schwingtür wird noch durch eine automatische Schiebetür ersetzt, die sich via Bewegungsmelder öffnet und somit ebenfalls deutlich die Barrierefreiheit erhöht. Im Juni oder Juli werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.  „Insgesamt kosten die Maßnahmen rund 70 000 Euro“, berichtet Helmut Norman, der zugleich Leiter des Facility Managements bei der Stiftung Scheuern ist – und freut sich, dass der Förderverein der Einrichtung den Wetterschutz finanziell unterstützt.

Weil die Werkstätten wegen der Corona-Pandemie zurzeit geschlossen sind, habe man den Eingangsbereich übrigens problemlos für die Bauarbeiten sperren können, fügt er noch hinzu. Trotzdem hoffen natürlich alle, die Beschäftigten bald wieder in der Langauer Mühle begrüßen zu können – die dann über einen noch sichereren, besser ausgeleuchteten und komfortableren Eingangsbereich verfügen wird.