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Aktuelles

Klientinnen und Klienten nehmen an Inklusionsprojekt berufsbildender Schulen in Koblenz und Andernach teil


Das Montage- und Dienstleistungszentrum (MDZ) von INGEPA in Bad Ems beteiligt sich unter dem Motto „Hand in Hand“ an Inklusionsprojekten berufsbildender Schulen in Koblenz und Andernach.

Das Montage- und Dienstleistungszentrum (MDZ) von INGEPA in Bad Ems beteiligt sich unter dem Motto „Hand in Hand“ an Inklusionsprojekten berufsbildender Schulen in Koblenz und Andernach. Auch die Julius-Wegeler-Schule (JWS) war Teil dieser besonderen Kooperation. Unterstützt wurde das Projekt durch den Förderverein der JWS, der die Anschaffung notwendiger Materialien ermöglichte und damit einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung leistete. 

Den Auftakt machte ein Tag in der BBS Andernach (August-Horch-Schule). Gemeinsam mit Schüler:innen des Berufsvorbereitungsjahres der BBS fertigten Klient:innen des MDZ in der Metallwerkstatt individuell gestaltete Seifenschalen an. Der Projekttag stand im Zeichen von Offenheit, gegenseitigem Respekt und Teilhabe. Begleitet wurde das Projekt von Referendar René Weber von der BBS Andernach. Nadine Streegels vom Montage- und Dienstleistungszentrum von INGEPA in Bad Ems begleitete die Klient:innen. Begrüßt wurden die Gäste von Thomas Weber, stellvertretender Schulleiter der BBS Andernach. „So wird Inklusion lebendig“, sagte er. „Projekte wie dieses zeigen, wie bereichernd Zusammenarbeit zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ist.“ 

Eine Woche später setzte die Julius-Wegeler-Schule die Kooperation fort. Geleitet wurde das Projekt von Referendarin Cecilia Jurcut. Fünf Klienten des MDZ stellten gemeinsam mit Schülern des Berufsvorbereitungsjahres festes Shampoo und Bodylotion her. Die Produkte wurden individuell mit ätherischen Ölen verfeinert, sorgfältig verpackt und durften anschließend mit nach Hause genommen werden. Die gemeinsame Arbeit zeigte, wie wertvoll individuelle Stärken sind: handwerkliche Fähigkeiten, Kreativität, Geduld, Genauigkeit und soziale Kompetenzen ergänzten sich gegenseitig und führten zu hochwertigen Ergebnissen. Auch mit der Carl-Benz-Schule in Koblenz ist ein Inklusionsprojekt vereinbart, das 2026 realisiert werden soll. 

Die Druckerei von INGEPA in der Bad Emser Römerstraße unterstützte die Inklusionsprojekte mit der Gestaltung und Herstellung von Anhängern für die Produkte, die die Klient:innen gemeinsam mit den Berufsschüler:innen hergestellt haben. Die Anhänger tragen das Motto „Hand in Hand“.

Unter dem Namen INGEPA macht die Stiftung Scheuern (Nassau) inklusive gemeindepsychiatrische Angebote für Menschen mit psychischer Erkrankung. Dazu gehört auch die berufliche Rehabilitation im Rahmen einer Tätigkeit im Montage- und Dienstleistungszentrum sowie in der Druckerei in Bad Ems.  Das Projekt „Hand in Hand“ zeigt, wie unkompliziert und bereichernd inklusive Zusammenarbeit sein kann – und wie wertvoll Lernorte sind, in denen Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern als Stärke verstanden wird.