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Impfstrategie flankiert Corona-Schutzmaßnahmen der Stiftung Scheuern


Dass es bei den Covid-19-Infektionen in der Stiftung Scheuern bei einem vergleichsweise kleinen Ausmaß bisher geblieben ist, ist ein Zeichen für die erfolgreiche Umsetzung der Sicherheitsmaßnahmen auf hohem Niveau. Diese Bemühungen werden durch die Schutzimpfungen flankiert, sobald die Stiftung Scheuern an der Reihe ist.

Auf die Anfrage des Vorstands der Stiftung beim Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie hieß es aus dem Bereich „Koordination Mobile Impfteams“: „Die logistischen Herausforderungen des aktuell verfügbaren Impfstoffs sind sehr hoch, sodass wir uns „Zug um Zug“ um die jeweiligen Personenkreise mit jeweils abgestimmten Konzepten kümmern.“ Allerdings gebe es aktuell „hierfür kein Zeitgitter“, wohl aber „ein landesweit gültiges Impfkonzept“. Dieses beinhaltet in Übereinstimmung mit der Impfverordnung des Bundes und den Empfehlungen des rheinland-pfälzischen Ethikrats eine regionale Gewichtung, wer wann an die Reihe kommt. Die Stiftung Scheuern hat sich noch vor Weihnachten für die Covid-19-Schutzimpfung bei der zuständigen Stelle, Impfdokumentation Rheinland-Pfalz, in Mainz registrieren lassen. Bei dieser Registrierung geht es sowohl um die Bewohner als auch um die Mitarbeitenden.

Derzeit laufen die Vorbereitungen zu Impfungen in der Stiftung Scheuern. Viele der rund 650 Bewohner zählen zu dem Personenkreis, der laut Auskunft des Ministeriums „mit hoher Priorität“ geimpft werden kann. Sie gehören aufgrund ihrer zum Teil mehrfachen Behinderung zur Hochrisikogruppe. Eine Abfrage zur Impfbereitschaft unter den gesetzlichen Betreuern mit Gesundheitsfürsorge wurde noch vor Weihnachten verschickt. Mit dem Rücklauf zum Jahreswechsel ist dann auch klar, wie viele der Bewohner sich impfen lassen möchten. Bislang geht der Rücklauf rasch vonstatten, schon 350 Antworten liegen vor. Für die Impfwilligen, insbesondere die immobilen Personen, werden voraussichtlich mobile Impfteams zum Einsatz kommen.

Gleichzeitig wird die Stiftung Scheuern auch ihren Mitarbeitenden ein Impfangebot unterbreiten, weil sie diese schützen möchte. Unter den Mitarbeitenden gibt es ebenfalls besonders gefährdete Personen, die die Stiftung sehr wohl im Blick hat. Eine entsprechende Abfrage für die Mitarbeitenden ist in Vorbereitung.

Trotz allem werden die bislang geltenden Schutzmaßnahmen den Alltag weiterhin bestimmen. Die glimpflich abgelaufenen ersten Infektionsfälle haben zusammen mit sofortiger Quarantäne deutlich die Wirksamkeit der konsequenten Anwendung der AHA-L Regeln vor Augen geführt: Abstand halten, wo immer es geht, strenge Beachtung der vom Robert-Koch-Institut vorgegebenen Hygienerichtlinien, FFP2- oder Alltagsmasken tragen und regelmäßiges Lüften. Weiterhin bittet die Stiftung Scheuern zur Risikominimierung weiterer Infektionsübertragungen zusätzlich die Bevölkerung, das Gelände möglichst zu meiden und auf Besuche zu verzichten.

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