Die Gratulantenreihe war jeweils lang: Vorstand, Mitarbeitendenvertretung, Werkstattrat und Personalmanagement überbrachten persönlich ihre Glückwünsche und den Dank für die Treue zur Stiftung Scheuern. Beispielsweise schätzte Vorstand Pfarrer Gerd Biesgen sehr, dass angesichts dessen, dass niemand in die Zukunft schauen könne, gerade das Miteinander und der Zusammenhalt umso wichtiger seien. In diesem Sinn bescheinigte er den Anwesenden die Ausführung ihres Dienstes in der Diakonie als die volle Entsprechung des ursprünglichen Wortsinns von Diakonie in der griechischen Sprache: „Dienen ist, wenn man sich einer guten Sache widmet.“
Stefan Behnke, der Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung, richtetet sich ebenfalls anerkennend die Anwesenden: „Sie alle haben die Stiftung Scheuern mitgeprägt. Sie bringen täglich eine großartige Leistung, einen selbstverständlichen Dienst, der aber sicher nicht unbedeutend ist. Mit Ihrer Flexibilität meistern Sie einen herausfordernden Alltag, dem Dank und tiefer Respekt gebührt. Damit sind Sie Profis des Alltags!“
Im Gegenzug erzählten die Dienst-Jubilare teils gern, was sie an den Dienstjahren in Scheuern so schätzen. Christine Belli-Schlüter sagt über ihre zehn Jahre: „Wenn ich mich mit meinen Freundinnen unterhalte, die ebenfalls pädagogische Berufe haben, dann habe ich den besseren Part gehabt!“ Sie freute sich über die Freundlichkeit und die Abwechslung in ihrem Beruf. Ähnlich sieht es Pflegefachkraft Evelyn Wolf als Berufung: „Ich möchte nichts anderes mehr machen.“ Auch André Gebel, der mit Unterstützung der Stiftung seinen Weg von den Werkstätten zur Beschäftigung in einem regionalen Betrieb geschafft hat, freut sich über das von Biesgen erwähnte Miteinander von Menschen mit und ohne Handicap, das ihm die beruflichen Fortschritte so möglich gemacht hat.