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Aktuelles

Dank und Anerkennung für langjährige Mitarbeitende und Beschäftigte


Viele Mitarbeitende und Beschäftigte der Stiftung Scheuern haben 2025 ein Dienstjubiläum gefeiert. So viele, dass der Vorstand gleich zwei Mal zu einem Empfang ins Café Orgelpfeife einlud, um das langjährige Engagement zu würdigen.

Genau 22 Menschen waren zum zweiten Empfang am 23. Januar 2026 eingeladen. Sie wurden für zehn, 20, 30 und sogar 40 Jahre in der Stiftung Scheuern geehrt.

Es war im Jahr 1985, als Carmen Weis (Wäscherei) und Erich Dörr (Garten- und Landschaftspflege) ihre Arbeit in der Stiftung Scheuern aufnahmen. „Damals hat Boris Becker in Wimbledon gewonnen“, nannte Pfarrer Gerd Biesgen, Theologischer Vorstand, ein zeitgeschichtliches Ereignis aus diesem Jahr.

Für stolze 30 Jahre im Dienst der Stiftung Scheuern dankte Gerd Biesgen Margit Grün (Haus am Bach), Nicole Schuh und Sandra Hahn (beide Kreativwerkstatt). Als sie nach Scheuern kamen, sprach man noch von Heilerziehungs- und Pflegeheimen; die Zweigwerkstatt in Singhofen war ein Jahr zuvor eröffnet worden. „Es hat sich pädagogisch einiges getan seither“, wies der Theologische Vorstand darauf hin, dass heute die Wünsche und Bedürfnisse der Klienten eine wichtigere Rolle spielen. Jubilarin Sandra Hahn erinnerte sich, wie sie als Quereinsteigerin im Wohnbereich begann. „Damals gab es insgesamt 600 Mitarbeitende, das war noch ziemlich familiär“, sagte sie. Heute ist die Stiftung Scheuern Arbeitgeber für gut doppelt so viele Menschen.

Für eine 20-jährige Zugehörigkeit zur Stiftung Scheuern wurden sieben Mitarbeitende und Klienten geehrt. Ein Zeitraum, den Eike Fueting (Garten- und Landschaftspflege) treffend in Worte fasste: „Schon lange“, sagte er. 2005 war es, als er und die anderen in die Stiftung kamen; das Jahr, in dem Angela Merkel Bundeskanzlerin und Joseph Ratzinger Papst wurden.

Fast die Hälfte der geladenen Jubilare ist seit einem Jahrzehnt in der Stiftung Scheuern tätig, nämlich zehn Mitarbeitende und Beschäftigte.

Pfarrer Gerd Biesgen dankte allen Jubilaren für ihr Engagement. Das Wort Diakonie bedeutedienen im Sinne von: „Ich widme mich mit Freude und dem, was ich kann, einer lohnenden Aufgabe.“ Die Geehrten bringen sich über einen langen Zeitraum ein, um die Teilhabe von Menschen zu ermöglichen. „Ich bin überzeugt, dass dieser Geist, diese Haltung und diese Orientierung an Werten die Stiftung Scheuern weiter prägen werden“, sagte der Theologische Vorstand.

Im Namen der Mitarbeitendenvertretung dankte Kai Holzhäuser den Jubilaren für ihr Engagement, ihre Persönlichkeit und ihre Zuverlässigkeit, mit der sich für die Arbeit in der Stiftung Scheuern einbringen. „Ihr tut das mit Herz und Verstand und einer großen Portion Hingabe“, sagte er. „Wir sind stolz auf Sie!“ Dankesworte richtete auch der Vorsitzende des Werkstattrats, Patrick Kucera, an die Geehrten. Glückwünsche überbrachte zudem Antje Koch-Gellermann, Leiterin des Personalmanagements.