In seiner Begrüßung betonte Bernd Feix, Pädagogischer Vorstand der Stiftung Scheuern, die Bedeutung von Vertrauen, Transparenz und einer respektvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten. Nur durch offenen Austausch und gemeinsames Handeln können die Interessen der betreuten Menschen wirksam vertreten werden.
Auch die Vorsitzende des Betreuerrates, Dr. Elisabeth Schmitt, hob die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand hervor. Sie betonte die gemeinsame Verantwortung, die Interessen von Menschen mit Behinderung sichtbar zu vertreten und gesellschaftlich sowie politisch einzubringen.
Wichtiger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Betreuerrates. Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich zur Wahl und wurden gewählt. Der neue Betreuerrat vereint vielfältige berufliche und persönliche Erfahrungen und stärkt damit die Interessenvertretung der betreuten Menschen. Wir gratulieren zur Wahl und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Lothar Breitenbach, Gerd Daniel, Ulrich Memmler, Annedore Müller, Markus Münch, Dagmar Obarowski, Ludmilla Rosin, Dr. Michael Saalfeld, Peter Schleenbecker, Dr. Elisabeth Schmitt, Martin Wildschütz, Matthias Wolfsgruber.
Einen fachlichen Schwerpunkt setzte Judith Bechstedt, Geschäftsbereichsleitung Wohnen Campus. Sie stellte das Konzept „PaSs“ vor und zeigte gemeinsam mit den Teilnehmenden auf, wie personenzentrierte Unterstützung Selbstbestimmung, Eigenständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe fördern kann. In Workshops wurde intensiv über die Balance zwischen notwendiger Unterstützung und selbstbestimmten Entscheidungen diskutiert.
Die große Beteiligung und die lebhaften Diskussionen machten deutlich, wie wichtig eine moderne, personenzentrierte Betreuung für die Teilnehmenden ist. Der Betreuerfachtag 2026 zeigte eindrucksvoll, dass Vertrauen, Offenheit und gemeinsame Verantwortung die Grundlage für eine gelingende Unterstützung von Menschen mit Behinderung bilden.
