Beim Gegenbesuch in der Stiftung Scheuern stellte Fritz Molitor dem Polizeibeamten seinen Arbeitsplatz im Werkstattbereich Garten- und Landschaftspflege vor. Dort ist Fritz einer von rund 20 Beschäftigten, die sich um die Grünflächen der Stiftung kümmern, aber auch private Aufträge abwickeln. „Unsere Aufgaben sind vielfältig“, sagt Teamleiter Markus Reichwald. Auch der Bau von Terrassen und das Pflastern von Einfahrten gehören dazu. Zu tun gibt es immer reichlich.
Jetzt, zu Herbstbeginn, ist die Apfelernte auf Hof Mauch fast abgeschlossen. Nun ist Heckenschnitt ein Schwerpunkt, und bald stehen die Vorbereitungen für das große Martinsfeuer an. Dann ist bald schon Zeit, die Weihnachtsbeleuchtung zu installieren. Eine Aufgabe, die Fritz Molitor ganz besonders am Herzen liegt – ebenso wie die Fütterung und Pflege der beiden Ziegen im großen Gehege.
Auf dem Rundgang übers Gelände ist ein Stopp in der Gerätehalle Pflicht. Interessiert betrachtet Hauptkommissar Jörg Krieger die vielen Maschinen. Gemeinsam mit Markus Reichwald rätselt man über Herkunft und Verwendungszweck eines Bobby-Cars im Fuhrpark. Deutlich größer ist das liebste Arbeitswerkzeug von Fritz Molitor: die motorisierte Unkrautbürste. Diese läuft noch mit Benzin, aber nach und nach stellt die GaLa auf Akku-Geräte um. Das hat neben dem Umweltaspekt weitere Vorteile: Meist sind die Maschinen leichter zu handhaben. Außerdem sind Pflege und Wartung weniger aufwändig.
Der Aktionstag „Schichtwechsel“ (ausgerufen von der Bundesarbeitsgemeinschaft WfbM) hat zum Ziel, Raum für Begegnungen zu schaffen und Einblicke in die Arbeitswelt von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu eröffnen. Das ist auch in diesem Jahr eindrucksvoll gelungen!
