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Fahnen mit Logo der Stiftung Scheuern und dortiger Dienstleistungen der Behindertenhilfe.
»Im Leben leben. Teilhabe für jeden, Inklusion für alle.«
Aktuelles

Farbe gegen das Grauen•volle


Am 27. Januar ist der Gedenk•tag für die Opfer des National•sozialismus. 

Die Stiftung Scheuern hat an diesem Tag an fast 1500 Menschen erinnert. 

Diese Menschen wurden zwischen 1939 und 1945 von Scheuern nach Hadamar gebracht. 

Sie hatten eine Beeinträchtigung. 

Deshalb wurden sie dort getötet. 

Die Regierung damals hat die Ermordung gewollt. 

Im Hof der Stiftung steht ein Mahnmal. 

Es heißt: „Vergiss mich nicht und komm“. 

Dort wurden Blumen und Kerzen für die Opfer hingestellt.

 

Die Stiftung Scheuern machte eine Kunst•aktion. 

Viele Menschen machten mit:  

  • Bewohnerinnen und Bewohner 

  • Beschäftigte 

  • Mitarbeitende  

  • Interessierte 

Sie malten Bilder, um an früher zu erinnern  
und um zu zeigen: 
So etwas darf nie wieder passieren. 

 

Die Bilder 

Fritz und Jakub malten zusammen ein Bild. 
Der Hinter•grund ist schwarz. 
Darauf steht in Weiß: „Vergiss mich nicht“
Dazu malten sie ein pinkes Herz. 
Sie wollen zeigen: 
Früher war vieles traurig und dunkel. 
Aber es gibt auch Hoffnung. 

Marie Luise und Albert malten eine Wiese mit Sonne. 
Oben fliegt eine Taube. 
Die Taube hat Blut an den Füßen. 
Sie sagen: 
Heute ist vieles schön. 
Aber früher gab es viel Leid und Gewalt. 

 

Gedanken zu heute 

Lukas sagte: 
Es ist gefährlich, wenn nur eine Person bestimmt. 
Oder wenn eine kleine Gruppe andere Menschen unter•drückt. 
Das war damals so – und heute manchmal auch. 
Deshalb müssen wir aufmerksam sein. 

 

Die Andacht 

Zum Schluss hielt Pfarrer Gerd Biesgen eine Andacht. 
Er sagte: 
Die Bilder zeigen, wie verschieden wir Menschen sind. 
Vielfalt ist wichtig. 
Wir müssen sie schützen. 

Und wir haben einen Auftrag: 
So etwas Schreckliches wie damals darf nie wieder passieren. 
Wir müssen laut Nein sagen, 
wenn Menschen heute Hass verbreiten, 
andere schlecht machen 
oder ihnen wehtun wollen.